Phase I

    • »Was tun? Was tun!« Ein Aktionsformen-Workshop

      14.00 – 16.00 Uhr

      Verstecktes Theater, direkte Aktionen, Rebel Clowns, Flash Mobs, Radical
      Cheerleading, Großpuppen, Blockaden, Streiks, Boykotte, Besetzungen, Street
      Art, Kommunikationsguerilla, Unterschriftensammeln, Bannerdrops, Happe-
      nings, Spaßguerilla, Adbusting, Guerilla Gardening, Die-In, Sit-In, Shit-In,…
      Im Workshop geht es um Methoden und Mittel, mit denen politische Themen,
      Wünsche und Forderungen in die Öffentlichkeit gebracht werden können.
      Welche Aktionsformen gibt es – und was soll und kann damit erreicht werden?
      Welche unterschiedlichen Taktiken und Strategien gibt es? Zu alledem gibt
      es unterhaltsame, witzige und gewitzte Aktionsbeispiele in Fotos, Filmen und
      Erzählungen.
      Referent: Marc Amann,
      ist Coach in politischer Bildungsarbeit mit Schwerpunkt Aktionsformen & Her-
      ausgeber des Buches “go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests”.
      http://kreativerstrassenprotest.twoday.net, http://www.go-stop-act.de,
      http://www.marcamann.net

 

    • Solidarität mit Flüchtlingen – wie geht das?

      14.00 – 16.00 Uhr

      Asyl ist Menschenrecht. Viele Flüchtlinge kommen aus den Kriegs- und Krisen-
      regionen dieser Welt: Afghanistan, Irak, Iran, Syrien, Somalia, aber auch aus
      Nachbarstaaten der EU, wo sie vor Armut und Diskriminierung fliehen. Die
      Flüchtlingspolitik ist auf Abschreckung und Abwehr gerichtet, die Asylgesetze
      sind restriktiv. Es gibt aber auch Verbesserungen und eine große Bereitschaft
      in der Bevölkerung, den Flüchtlingen zu helfen. Wie kann man Flüchtlinge im
      Asylverfahren unterstützen? Was kann man tun für eine gute Aufnahme und
      Unterbringung, für ein menschenwürdiges und eigenständiges Leben, gegen
      Rassismus und Abschiebungen?

      Referent: Andreas Linder,
      Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

       

    • Konflikte und Kriege jenseits der Schlagzeilen –
      Einführung und Überblick – Teil 1

      14.00 – 16.00 Uhr

      Auch im Jahr 2014 blieb die Zahl der kriegerischen Konflikte weltweit mit
      ca. 30 im Vergleich zu den Vorjahren in etwa gleich. Einige medial besonders
      stark präsente Konflikte wie bspw. in Syrien und dem Irak oder in der Ukraine
      führen aber dazu, dass das letzte Jahr als ein besonders konfliktreiches wahr-
      genommen wird.
      In diesem Workshop wollen wir aber nicht diese Konflikte in den Mittelpunkt
      stellen, sondern überlegen, warum andere Kriege weniger leicht unsere Auf-
      merksamkeit als Bürger_innen und Nachrichtenkonsument_innen erreichen,
      warum sie Kriege jenseits der Schlagzeilen bleiben. Es soll auch diskutiert wer-
      den, warum diese Kriege zum Teil seit Jahrzehnten andauern oder mit leicht
      veränderten Akteurskonstellationen oder Konfliktgegenständen wieder auftre-
      ten. Dabei gilt es nach Antworten für eine Reihe scheinbar einfacher Fragen zu
      suchen: Was ist Krieg? Welche Ursachen gibt es? Welche Akteure kämpfen und
      um was? Welche Lösungsmöglichkeiten kann es geben?
      Referent: Jonas Gasthauer
      Teil 2 folgt in der zweiten Workshopphase

      Die beiden Workshops können auch getrennt voneinander besucht werden. Zentrale Inhalte der Einführung werden zu Beginn des Fallbeispiels nochmal erläutert.

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