Phase II

  • Digitale Nacktheit -Dir und Facebook gefällt das

    16.00 – 18.30 Uhr

    Facebook & Google kommen nicht aus den Schlagzeilen – Datenschutzverstoß hier, Datenschutzverstoß da. Was es damit auf sich hat, weiß man meistens nicht – und die letzten 10 hat man ja auch schon längst wieder vergessen.
    Was bleibt ist ein mulmiges Gefühl bei der Facebook-Nutzung und eine Menge Unwissenheit. Damit soll der Vortrag Schluss machen.
    Es soll anschaulich erklärt werden, was Facebook und Google über uns wissen. Woher kennt Facebook eigentlich deine Freunde, selbst wenn du gar kein Mitglied bist?
    Woher weiß Facebook, welche Webseiten wir betrachten und welche uns davon besonders gefallen? Was gehört überhaupt alles zu Google und welche Macht hat Google dadurch?
    Und wie teuer ist eigentlich kostenlos?

    Referent: Moritz Tremmel | moritztremmel.de

  • Alles Extremismus?


    16.00 – 18.30 Uhr

    “Das sind doch alles Extremisten” – “Gegen jeden Extremismus” – “Extremismus bekämpft man nicht mit Extremisten”
    Dies und anderes mehr taucht in der öffentlichen und medialen Debatte vor allem um Neonazis und Linksradikale sehr häufig auf.
    Sei es dass Projekte gegen Nazis auf die Hälfte der staatlichen Gelder verzichten müssen, um Projekte gegen “Linksextremismus” aus dem Boden zu stampfen. Oder dass regelmäßig ganze Protestbewegungen als “Extremistisch” diffamiert werden, wie z.B. in Dresden.
    Doch was bedeutet diese sogenannte “Extremismustheorie”? Was sind die Grundlagen dieses Denkkonzeptes und wer die Protagonist_innen?
    Und vor allem: Ist das wissenschaftlich haltbar, historisch nachvollziehbar und politisch vernünftig?
    Diese Fragen und weitere sollen im verlauf des Workshops geklärt werden und eine kritische Reflektion des Extremismus-Begriffes stattfinden.

    Referent: Alex Sofo

  • Israel und Palästina – Hintergründe eines Konflikts

    16.00 – 18.30 Uhre

    Beinahe ständig berichten die Medien über Israel und Palästina. Neben der  Gewalt  beider Seiten steht vor allem die Frage, wer  rechtmäßig Anspruch auf welche Teile des ehemaligen britischen Mandatsgebiets Palästina hat, im Zentrum der Debatte.  Aber warum hält der Konflikt um ein Gebiet, das kleiner ist als Brandenburg, seit cirka 65 Jahren die Welt in Atem? Warum polarisiert der Nahostkonflikt so stark, dass sich fast jeder irgendwie positioniert, ob mit Palituch oder Israelfahne, friedlich oder mit Gewalt, ganz egal wie wenig Ahnung er von den Hintergründen hat? Die Auseinandersetzung um Israel und Palästina ist in hohem Maße von Halbwissen und Unwahrheiten, Vorurteilen und Anschuldigungen geprägt, eine sachliche Auseinandersetzung mit den historischen Hintergründen und den Motiven der Akteure findet kaum statt.
    Deshalb wird es in diesem Workshop genau um diese Hintergründe gehen. An Hand eines Quiz wollen wir uns den Ursachen, dem Verlauf, den Akteuern und der Wahrnehmung und Darstellung des Konflikts sowie der Situation in Israel und Palästina nähern, und Licht ins Dunkel der sich widersprechenden Behauptungen bringen. Anschließend werden wir gemeinsam diskutieren, was von all dem zu halten ist und wie eine emanzipatorische Position zu dieser Frage aussehen kann.

    Referent: Simon Krauß

  • Tierausbeutung, Klimakatastrophe, Hungersnot entgegenwirken – durch Veganismus?


    16.00 – 18.30 Uhr

    “Veganismus” ist in aller Munde. Fragst du dich auch manchmal, warum Menschen freiwillig auf Fleisch, Milch und Eier verzichten? Sind Tiere nicht dazu da, von uns gegessen zu werden? Was hat unsere Ernährung mit dem Klima und dem Hunger im globalen Süden zu tun? Kann ich etwas ändern, indem ich bestimmte Lebensmittel nicht kaufe?  Und…kann das denn überhaupt gesund sein?
    In unserem Workshop wollen wir ethische, politische und ökologische Aspekte von Fleischkonsum aufzeigen. Dabei werden wir verschiedene Positionen zum Mensch-Tier-Verhältnis darstellen, die Problematik des Futtermittelanbaus in Südamerika besprechen und verschiedene Ernährungsweisen in Bezug auf den Klimawandel unter die Lupe nehmen. Vor dem Hintergrund der aufgezeigten negativen Folgen der Nutztierhaltung wollen wir mit euch diskutieren, ob die vegane Lebensweise ein Weg sein könnte etwas zu bewirken.

    Referent/innen: Knoti (AntiSpe Tübingen) und Laura

  • Queer


    16.00 – 18.30 Uhr

    Vielleicht begegnet dir zur Zeit immer wieder der Begriff „queer“. Auch in linken Zusammenhängen wird queer als Selbst- oder Fremdbezeichung, Party-Motto oder politische Strategie verwendet.
    Du frägst dich, was das überhaupt meint? Dann bist du bei unserem Input richtig.
    Im ersten Teil des Workshops möchten wir Begriffe und queer-theoretische Ansätze näher bringen: “Was hat es auf sich mit dem _ ? Wofür steht denn bitte LGBTIQ ? Was
    meint trans* ? Und warum eigentlich Kritik an den Differenzkategorien „Mann-Frau“
    äußern ?”
    Im zweiten Teil wollen wir uns durch methodische Übungen “Trans*- und Homopho-
    bie” zuwenden. Die Teilnehmer_innen sind an den Übungen beteiligt. “Was meint
    Trans*phobie und Homophobie? Verabschiedung des Gleichbehandlungsgesetzes, Einweihung des Homo-Mahnmals und der §175 wurde auch schon vor über zehn Jahren gestrichen? Haben Lesben, Schwule, Bi’s, queers und trans* überhaupt noch Probleme?

    Referenten: Rafi, queere Hochschulgruppe Tübingen; Marco, libertäre Queerulant*innen

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